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Chemnitz

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Chemnitz Artikel

Inhaltsverzeichnis
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Basisdaten

Chemnitz Beschreibung

Chemnitz Beschreibung
Wahlspruch
Stadt mit Köpfchen
Bundesland
Sachsen
Regierungsbezirk
Chemnitz
Kreis
Stadtkreis
Fläche
220,86 km²
Einwohner
247.723 (31.12.2003)
Bevölkerungsdichte
1.122 Einwohner/km²
Höhe
296 m ü. NN
Postleitzahlen
09111-09131 (alte PLZ 90xx)
Vorwahlen
0371
Geografische Lage:
50°50' N.B.
12°55' Ö.L.
KFZ-Kennzeichen
C
Gemeindeschlüssel
14 0 61 000
Gliederung des Stadtgebiets
39 Stadtteile und
8 Ortschaften
Adresse der Stadtverwaltung
Markt 1
09111 Chemnitz
Webseite:
www.chemnitz.de
E-Mail-Adresse
buergermeisteramt@stadt-chemnitz.de (mailto:buergermeisteramt@stadt-chemnitz.de)
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Politik

Oberbürgermeister:
Dr.-Ing. Peter Seifert (SPD)
Regierende Partei
SPD

Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Stadt Chemnitz (von altsorbisch: Kamenice "Steinbach, Ort am Steinbach", weiteres siehe: Chemnitz (Begriffsklärung).


Chemnitz ['kɛm-] ist eine Stadt in dem östlichen Deutschland, in dem Westen des Freistaates Sachsen. Sie ist nach Leipzig und Dresden die drittgrößte Stadt sowie eines der 6 Oberzentren des Landes, hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz einer der drei Regierungsbezirke des Landes. Nächst größere Städte sind Dresden, ungefähr 63 km nordöstlich und Leipzig, ungefähr 70 km nordwestlich von Chemnitz. Die Stadt bildet einen Kern der Industrieregion Chemnitz-Zwickau mit dessen Ballungsgebiet. Von 1953 bis 1990 hieß Chemnitz Karl-Marx-Stadt.

Die Einwohnerzahl der Stadt Chemnitz überschritt ungefähr 1883 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

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Geografie

Chemnitz liegt in dem so genannten Erzgebirgischen Becken , in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz, umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges in dem Süden, von Höhen des Mittelsächsischen Berglandes in dem Norden und vom Beutenberg in dem Osten. Grundlage des Erzgebirgischen Beckens bildet eine Formation "Rotliegendes", die sich seit dem Oberkarbon gebildet hat.

siehe dazu auch: Liste der Landschaften in Sachsen, Liste der Gewässer in Sachsen

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Nachbargemeinden

Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Chemnitz. Sie werden in dem Uhrzeigersinn beginnend in dem Nordosten genannt:

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Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in 39 Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel, Euba, Grüna, Klaffenbach, Kleinolbersdorf-Altenhain, Mittelbach, Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften in dem Sinne der §§ 65 bis 68 der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt es jeweils einen Ortschaftsrat, der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 10 und 16 Mitglieder hat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsräte sind zu wichtigen, die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine endgültige Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Chemnitz.

Die Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern:
&sup1 zugleich Ortschaften

  • Zentrum (01)
  • Schloßchemnitz (02)
  • Furth (11)
  • Glösa-Draisdorf (12)
  • Borna-Heinersdorf (13)
  • Ebersdorf (14)
  • Hilbersdorf (15)
  • Euba (16) &sup1
  • Sonnenberg (21)
  • Lutherviertel (22)
  • Yorckgebiet (23)
  • Gablenz (24)
  • Adelsberg (25)
  • Kleinolbersdorf-Altenhain (26) &sup1
  • Altchemnitz (41)
  • Bernsdorf (42)
  • Reichenhain (43)
  • Erfenschlag (44)
  • Harthau (45)
  • Einsiedel (mit dem 1936 eingegliederten Berbisdorf) (46) &sup1
  • Klaffenbach (47) &sup1
  • Helbersdorf (61)
  • Markersdorf (62)
  • Morgenleite (63)
  • Hutholz (64)
  • Kapellenberg (81)
  • Kappel (82)
  • Schönau (83)
  • Stelzendorf (84)
  • Siegmar (85)
  • Reichenbrand (86)
  • Mittelbach (87) &sup1
  • Kaßberg (91)
  • Altendorf (92)
  • Rottluff (93)
  • Rabenstein (94)
  • Grüna (95) &sup1
  • Röhrsdorf (96) &sup1
  • Wittgensdorf (97) &sup1
Buch-Tipp: Gut aufgelegt! Das Lehrbuch für den DJ einfach gut! wie alle anderen, muss ich auch diesem buch ca. gute dinge zuschreiben! kurz und knackig: -vertrauenswerte und wirklich qualifizierte tips -realistischer bezug +sowas findet man sonst nicht! :D p. s.

Geschichte

Übersicht über die Stadtgeschichte von Chemnitz:

Im Jahr 1136 wurde bei Chemnitz durch König Lothar III. ein Benediktinerkloster gegründet, das 1143 das Marktrecht erhielt. In dem einiger Entfernung des Klosters wurde vermutlich nach 1170 durch den König in der Nähe einer Furt durch den des Fluss Chemnitz eine stadtähnliche Siedlung gegründet, die schon bald darauf in die Aue verlegt wurde. Bis 1308 war Chemnitz freie Reichsstadt. Schon in dem Mittelalter war es ein Wirtschaftszentrum, insbesondere durch das in dem 14 Jh. erhaltene Bleichprivileg.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein Standort der Industrie mit sehr hohen BSP, ab 1800 wurde die Spinnerei maschinell betrieben. Daraufhin wuchs es rasch an, man genannte es als "Sächsisches Manchester" oder "Ruß-Chamntz". Es war eine der bedeutendsten Industriestädte Deutschlands.

Chemnitz wurde schon früh Sitz eines Verwaltungsbezirks (Amtshauptmannschaft) innerhalb der Kreishauptmannschaft Zwickau des Staates Sachsen. In dem Jahr 1874 schied die Stadt aus der Amtshauptmannschaft Chemnitz aus und wurde eine "exemte Stadt", welche man später als kreisfreie Stadt genannte. Sie blieb aber zusätzlich Sitz der Amtshauptmannschaft, aus welcher später der Landkreis Chemnitz hervorging. 1900 wurde die Kreishauptmannschaft Chemnitz als Vorläufer des heutigen Regierungsbezirks Chemnitz gebildet. 1910 entstand die Amtshauptmannschaft Stollberg aus Teilen der Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz stark zerstört, vor allem bei den anglo-amerikanischen Bombardierungen am 5. März 1945. Nach Auflösung der Länder in der DDR in dem Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks, der infolge der am 10.05 1953 auf Beschluss der DDR-Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt (siehe Karl Marx) ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. In dem Vorfeld der Wiedervereinigung beider deutschen Staaten wurde am 23.04 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen der Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76 Prozent der Bürger für den alten Namen Chemnitz. Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1.06 1990, also noch vor dem formellen Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Wiedererrichtung des Landes Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt aufgelöst.

Im Rahmen der Kreisreform in Sachsen 1994 wurde der Landkreis Chemnitz aufgelöst. Ein Teil wurde mit den Landkreisen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau zu dem neuen Landkreis Chemnitzer Land zusammen geschlossen. Der andere Teil ging in dem Landkreis Mittweida auf, einige Gemeinden kamen auch zu dem Mittleren Erzgebirgskreis. Chemnitz selbst blieb aber kreisfrei.

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Eingemeindungen

Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden in die Stadt Chemnitz eingegliedert:

  • 1844 Niklasgasse
  • 1880 Schlosschemnitz
  • 1894 Altchemnitz
  • 1900 Gablenz, Kappel und Altendorf
  • 1904 Hilbersdorf
  • 1907 Bernsdorf
  • 1909 Helbersdorf
  • 1913 Borna und Furth
  • 1914 Markersdorf und Ebersdorf
  • 1922 Heinersdorf
  • 1926 Rottluff
  • 1929 Reichenhain
  • 1950 Adelsberg, Erfenschlag, Glösa, Harthau, Rabenstein und Stadt Siegmar-Schönau (gebildet am 1.10.1935 durch den Zusammenschluss von Siegmar und Schönau; zur Stadt gehörten auch die ehemaligen Gemeinden Reichenbrand und Stelzendorf)
  • 1994 Euba
  • 1997 Einsiedel (mit dem bereits am 15.7.1936 eingegliederten Berbisdorf), Klaffenbach und Kleinolbersdorf-Altenhain
  • 1999 Röhrsdorf, Grüna, Wittgensdorf und Mittelbach
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Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1870 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (&sup1) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst. 2002 unterschritt Chemnitz die 250.000-Einwohner-Marke, jedes Jahr verliert die Stadt rund 2 Tausend Einwohner. Schätzungen ergaben, dass sich bis 2020 die Einwohnerzahl zwischen 220 Tausend und 230 Tausend einpendeln würde.


Jahr Einwohnerzahlen
1466 466 Hausgrundstücke
1710 1.015 Hausgrundstücke
1790 9.162
1832 18.403
1861 45.432
1871 68.229
1.12 1875 &sup1 78.209
1.12 1880 &sup1 95.123
1.12 1890 &sup1 138.954
1.12 1900 &sup1 206.584
1.12 1905 &sup1 244.927
1.12 1910 &sup1 287.807
16.06 1925 &sup1 331.655
16.06 1933 &sup1 350.734
17.05 1939 &sup1 337.657
29.10 1946 250.188
31.08 1950 293.373
31.12 1960 286.329
31.12 1972 301.502
30.06 1981 317.700
1986 313.800
30.06 1991 291.400
30.06 1997 263.500
30.06 2003 247.723

&sup1 Volkszählungsergebnis

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Religionen

Die Bevölkerung der Stadt Chemnitz gehörte anfangs zu dem Bistum Meißen. Die Stadt war bereits ab 1254 Sitz eines Archidiakonats. Ab 1313 war der jeweilige Abt des Benediktinerklosters der Archidiakon. 1539 wurde die Reformation eingeführt und mit dem Pfarrer in St. Jacobi eine Superintendentur verbunden. 1540 wurden die noch bestehenden Klöster aufgehoben. Danach war Chemnitz über viele Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch kamen in dem 16. Jahrhundert auch reformierte Bestrebungen auf, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten. Chemnitz blieb innerhalb Sachsens immer Sitz einer Superintendentur. Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk. Die Kirchengemeinden der Stadt gehören alle zu diesem Kirchenbezirk innerhalb der Region Chemnitz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Der Kirchenbezirk Chemnitz umfasst auch Gemeinden außerhalb der Stadt Chemnitz. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche gibt es in Chemnitz auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.

Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Diese gründeten alsbald auch wieder eine eigene Pfarrgemeinde. Wie alle Katholiken in dem damaligen Königreich Sachsen gehörte auch die Gemeinde in Chemnitz zu dem Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden, das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge des in der Reformationszeit aufgelösten Bistums Meißen war. Aus diesem Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen, seit 1980 Bistum Dresden-Meißen, das heute zur Kirchenprovinz Berlin (Erzbistum Berlin) gehört. Chemnitz wurde innerhalb des Bistums Meißen Sitz eines Dekanats, zum auch Pfarrgemeinden außerhalb von Chemnitz gehören.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch noch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Altlutherische Gemeinde, die Elim-Gemeinde (Mitglied in dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden), eine Evangelisch-Freikirchliche Baptistengemeinde, eine Evangelisch-Freikirchliche Brüdergemeinde, zwei Evangelisch-methodistische Gemeinden (Methodisten), eine Evangelisch-reformierte Gemeinde (diese gehört zur Evangelisch-reformierten Kirche mit Sitz in Leer) sowie eine Freie Evangelische Gemeinde .

Etwa 80 Prozent der Bevölkerung gehört keiner Religion an.

Politik

Im Jahre 1298 ist für Chemnitz bereits ein Bürgermeister und ein Rat bezeugt, die beide an der Spitze der Stadtverwaltung standen. In dem 14. Jahrhundert hatte der Rat mit dem Bürgermeister insgesamt 12 Mitglieder. Ab 1415 gab es drei Räte, der "alte Rat" (vom Vorjahr), der "neue Rat" und der "ruhende Rat", wobei der alte und neue Rat zusammen den "voll sitzenden Rat" ergaben. Ihm stand der Bürgermeister vor. Nach dem 30jährigen Krieg gab es ca. noch ein Ratskollegium. 1831 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach wählten die Bürger ihre Vertretung, die ihrerseits den Bürgermeister und die besoldeten Stadträte wählten. Mit der Ausscheidung der Stadt Chemnitz aus der Amtshauptmannschaft 1874 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister.

Während der Zeit des Dritten Reiches wurde der Oberbürgermeister von der NSDAP eingesetzt und nachdem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den "Rat der Stadt" beziehungsweise die Stadtverordnetenversammlung, die ebenfalls vom Volk gewählt wurde.

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das zunächst als Stadtverordnetenversammlung, nunmehr als Stadtrat genannte Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender dieses Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab 1990 Reinhold Breede, CDU). Heute ist der Oberbürgermeister Vorsitzender des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch den Oberbürgermeister. Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom Volk gewählt.

Bürger- beziehungsweise Oberbürgermeister seit 1848:

Wappen

Das Wappen der Stadt Chemnitz zeigt in gespaltenem Schild, vorn in Gold zwei blaue Pfähle, hinten in Gold ein schwarzer Löwe mit roter Zunge und Bewehrung.

Die Pfähle stehen für die Grafschaft Landsberg, der Löwe für die Grafschaft Meissen. Beide Wappensymbole sind bereits seit dem 15. Jahrhundert in den Siegeln der Stadt nachweisbar. Sie wurden auch von den Kurfürsten von Sachsen als Herrscher über die Stadt Chemnitz geführt. Seit dem 18. Jahrhundert werden beide Wappensymbole in gespaltenem Schild dargestellt.

Städtepartnerschaften

Chemnitz unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Chemnitz führt die Bundesautobahn A 4 Erfurt-Dresden, die hier die Autobahn A 72 Hof-Chemnitz kreuzt. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 95, B 107, B 169, B 173 und B 174 .
Chemnitz ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten des Personenverkehrs. Von hier führen Bahnlinien nach Leipzig, nach Dresden sowie Zwickau auf der Sachsen-Franken-Magistrale und nach Riesa-Berlin sowie mehrere kleinere Strecken in alle Richtungen. In dem Eisenbahngüterverkehr ist Chemnitz jedoch nach Stillegung seines Rangierbahnhofes Chemnitz-Hilbersdorf kein Eisenbahnknoten mehr.

Den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Chemnitzer Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG) sowie anderer Verkehrsbetriebe.

Medien

Im Raum Chemnitz erscheint als Tageszeitung die "Freie Presse", mit rund 1,2 Millionen Exemplaren pro Werktag eine der größten Tageszeitungen Sachsens.

Ansässige Unternehmen

IT Services and Solutions GmbH

Öffentliche Einrichtungen

In Chemnitz haben folgende Einrichtungen und Institutionen beziehungsweise Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren Sitz:

  • Bundesgrenzschutzamt Chemnitz
  • Bundesvermögensamt Chemnitz
  • Handwerkskammer Chemnitz
  • Hauptzollamt Chemnitz
  • IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau
  • Kreiswehrersatzamt Chemnitz
  • Oberfinanzdirektion Chemnitz
  • Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit (ehemaliges Landesarbeitsamt )

Bildung und Forschung

  • Technische Universität Chemnitz (TUC), die Universität geht zurück auf die 1836 gegründete '"Königliche Gewerbeschule Chemnitz", die anfangs eine Bildungsstätte der Textilindustrie war. 1882 kam die Elektrotechnik hinzu und nachdem Zweiten Weltkrieg wurde sie als "Staatliche Akademie für Technik" geführt. 1953 stieg sie zur Hochschule für Maschinenbau auf und 1963 wurde sie eine Technische Hochschule. Schließlich wurde sie 1986 in den Rang einer Technischen Universität erhoben. Die Technische Universität betreut aktuell zwischen 10 Tausend und 11 Tausend Studenten.
  • Gymnasien:
    • Alexander-von-Humboldt-Gymnasium
    • Dr.-Wilhelm-André-Gymnasium
    • Georgius-Agricola-Gymnasium
    • Gottfried-Leibniz-Gymnasium (soll aufgehoben werden)
    • Gymnasium Einsiedel (mit integrierten Behinderten)
    • Johannes-Kepler-Gymnasium
    • Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium
    • Karl-Schmidt-Rottluff-Gymnasium
    • Sportgymnasium Chemnitz
    • Werner-Heisenberg-Gymnasium (soll aufgehoben werden)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Opernhaus Chemnitz (Oper, Operette, Ballett)
    Chemnitz Beschreibung
    Chemnitz Beschreibung
    Theaterplatz
  • Schauspielhaus Chemnitz
  • Städtisches Puppentheater
  • 1. Chemnitzer Kabarett
  • Kabarett "Sachsenmeyer & Co."

Museen

  • Sächsisches Industriemuseum (ehem. Maschinenfabrik Escher)
  • Kunstsammlungen Chemnitz (Theaterplatz)
  • Schlossbergmuseum auf Burg Rabenstein und im Roten Turm (http://www.schlossbergmuseum.de/)
  • Museum für Naturkunde
  • Industriemuseum Chemnitz
  • Deutsches Spielemuseum
  • Sächsisches Fahrzeugmuseum
  • Sächsisches Eisenbahnmuseum

Bauwerke

Chemnitz Beschreibung
Chemnitz Beschreibung
Karl-Marx-Monument "Nischel"

Siehe auch Sehenswürdigkeiten in Chemnitz.

  • Wahrzeichen der Stadt Chemnitz ist noch stets der "Nischel", das wuchtige Karl-Marx-Monument ("Stadt mit Köpfchen"). Bei diesem Denkmal handelt es sich um die größte Porträtbüste der Welt. Sie wurde durch den russischen Künstler Lew Kerbel gestaltet, in Bronze gegossen und 1971 feierlich enthüllt.
  • Altes Rathaus
  • Schlosskirche (auf dem Grundriss einer romanischen Basilika von 1136 errichtet, ehem. Benediktinerkloster) und Schlossbergmuseum
  • Stadtkirche St. Jakobi, älteste Kirche der Stadt
  • Petrikirche, neugotischer Sandsteinbau
  • Roter Turm - Teil der historischen Stadtbefestigung (altes Wahrzeichen der Stadt)
  • Burg Rabenstein
  • Villa Esche (Jugendstilarchitektur von Henry van de Velde, 1903/11)
  • Villa Koerner (Henry van de Velde, 1914)
  • Ehem. Kaufhaus Schocken (Erich Mendelsohn, 1930)
  • Felsendome Rabenstein
  • Geburtshaus Fritz Heckerts (heute "Heck-Art", Restaurant und Galerie)

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Regelmäßige Veranstaltungen

  • Mai - September: Kunst- und Handwerkermarkt an jedem 1. Freitag in dem Monat
  • Mai - September: Kultursommer mit Kunstausstellungen, Konzerten, Freilichtkino etc.
  • Oktober: "Begegnungen" mit Theaterveranstaltungen
  • November: Tage der erzgebirgischen Folklore
  • Dezember: Weihnachtsmarkt
  • Juli/August: splash! Festival (http://www.splash-festival.com) (größtes Hip Hop & Reggae Festival Europas)


Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Die Stadt Chemnitz hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Verleihungsdatum, wobei die Ehrenbürger vor 1945 zu dem Teil noch fehlen:

  • 1906: Prof. Dr. phil. Anton_Ohorn Hofrat, Lehrer, Dichter und Schriftsteller
  • 1946: Prof. Karl Schmidt-Rottluff, Maler und Grafiker
  • 1949: Prof. Richard Scheibe, Bildhauer
  • 1950: Martha Schrag, Malerin
  • 1961: Anastas Iwanowitsch Mikojan, 1. Stellvertreter des Vorsitzendes des Ministerrats der UdSSR
  • 1971: Semjon Nikolajewitsch Woloschtschuk, Generalsekretär der SDAG WISMUT
  • 1974: Max Müller, Oberbürgermeister a.D.
  • 1974: Nikolai Wassilijewitsch Bannikow, 1. Sekretär des Gebietskomitees Irkutsk
  • 1976: Prof. Johann Riesner, Stadtschulrat und Stadtrat Kultur
  • 1978: Waleri Bykowski, Fliegerkosmonaut
  • 1978: Sigmund Jähn, Fliegerkosmonaut
  • 1982: Prof. Wilhelm Rudolph, Maler
  • 1983: Elisabeth Wetzel, Verband der antifaschistischen Widerstandskämpfer
  • 1988: Paul Kurzbach, Komponist
  • 1988: Katarina Witt, Eiskunstläuferin
  • 1990: Christoph Magirius, Pfarrer der St. Andreas-Gemeinde Chemnitz
  • 1991: Klaus Bungert , Oberbürgermeister a.D. der Partnerstadt Düsseldorf
  • 1992: Prof. Dr. h.c. Lothar-Günther Buchheim, Schriftsteller, Maler und Kunstsammler
  • 1994: Dr. Carl Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Aufsichtsrates der Volkswagen AG
  • 2001: Stefan Heym, Schriftsteller

Söhne und Töchter der Stadt

Die nachfolgenden Persönlichkeiten sind in Chemnitz geboren. Ob sie ihren späteren Wirkungskreis in Chemnitz hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

Nicht in Chemnitz geboren wurden die folgenden Personen, sie haben jedoch in Chemnitz gewirkt oder sind in der Gegend geboren:

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